Jens Oliver Meiert

Edward Tufte Redux (Peter Durand)

Übersetzung eines Artikels von Peter Durand vom 19. November 2008.

Seminar zur visuellen Darstellung quantitativer Informationen von Edward Tufte; Mittwoch, 16. August 2000, Fairmont Hotel, Chicago. Notizen von Peter Durand, Alphachimp Studio, Inc.

Inhalt

  1. Beschreibung
  2. Die Hauptprobleme
  3. Metaprinzip
  4. Prinzipien der visuellen Darstellung von Informationen
  5. »Fauler Zauber«-Regeln
  6. Präsentationen
  7. Geheimnisse effektiver Präsentationen
  8. Interface Design
  9. Inhalte herrschen über Design
  10. Moralische Lektionen zur Entscheidungsfindung
  11. Verpackung

Beschreibung

Edward Tufte hat bislang sieben Bücher geschrieben, einschließlich Visual Explanations, Envisioning Information, The Visual Display of Quantitative Information und Data Analysis for Politics and Policy. Er schreibt, entwirft und veröffentlicht seine Bücher zu Informationsdesign, die mehr als 40 Auszeichnungen für Inhalt und Design gewonnen haben, selbst. Er ist emeritierter Professor der Universität Yale, an der er Kurse zu statistischer Beweisführung, Informationsdesign und zur Gestaltung von Benutzeroberflächen gibt. Gegenwärtig umfasst seine Arbeit Digitalvideo, Skulpturen, künstlerische Drucktechniken sowie ein neues Buch über kognitive Kunst.

Auf edwardtufte.com werden Edward Tuftes Bücher, Tageskurse und künstlerische Arbeiten beschrieben. Für weitere Informationen kann Graphics Press unter +1-203-272-9187 (Telefon), +1-203-272-8600 (Telefax) sowie tufte@graphicspress.com (E-Mail) kontaktiert werden.

Um Tuftes Bücher zu bestellen:

Graphics Press LLC
PO Box 430
Chesire, CT 06410
Telefon: +1-800-822-2454
Telefax: +1-203-272-8600

Skizzen zu Edward Tufte I.

Abbildung: Skizzen zu Edward Tufte I. (Copyright Peter Durand.)

Es folgt eine Zusammenfassung von Notizen zu einem ganztägigen Seminar von Edward Tufte zu einem komplexen Themengebiet.

Einer von Tuftes Leitsätzen ist, dass es keine Informationsüberlastung gibt. Statt dessen beobachtet man lediglich Wucherung von schlechtem Design, das sowohl Daten als auch Empfängern Unrecht tut.

Die Hauptprobleme

Metaprinzip

Visuelle Darstellung unterstützt das Denken; Designer sollten sich immer fragen, was die jeweilige intellektuelle Aufgabe ist.

Prinzipien der visuellen Darstellung von Informationen

Die Regeln klarer Darstellung von Informationen sind das Gegenteil der …

»Fauler Zauber«-Regeln

Präsentationen

Skizzen zu Edward Tufte II.

Abbildung: Skizzen zu Edward Tufte II. (Copyright Peter Durand.)

Geheimnisse effektiver Präsentationen

Interface Design

Tuftes Einstellung zu Interface Design zielt darauf ab, dem Benutzer (wahlweise »Verlierer« oder »Opfer«) von Anfang an soviele Optionen wie möglich anzubieten. Das Design sollte sowenig Schaden wie möglich anrichten, wie es beispielsweise durch das Verstecken von Optionen oder das Nachahmen der Hierarchie der jeweiligen Organisation geschieht. Die optimale Situation ist, 80% des Bildschirmgrundbesitzes den Inhalten zu widmen, nicht der Navigation oder Werbung. In den meisten Fällen aber wird Bildfläche monopolisiert und verschlungen durch

Egal, wie cool dein Interface ist, egal, wie gut es ist, ich wünschte, es gäbe weniger davon.

– Alan Cooper.

Skizzen zu Edward Tufte III.

Abbildung: Skizzen zu Edward Tufte III. (Copyright Peter Durand.)

Inhalte herrschen über Design

Designer müssen fortwährend fragen: »Was ist das mächtigste visuelle Element, und in welcher Beziehung steht es zum Inhalt?« Wirklich gutes Informationsdesign ist zurückhaltend.

Moralische Lektionen zur Entscheidungsfindung

Verpackung

Verwenden Sie in Präsentationen die geeigneten Medien für spezifische Aufgaben:

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Stand: 19. November 2008.

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